Tattoo-Designs - einfach gestochen scharf Samstag, der 31. Juli 2010 | News Feed abonnieren News Feed
Home » Allgemein

Tattoo-Techniken

Tattoo-TechnikenPermanent-Tattoo

Wie der Name schon sagt, sind Permanent-Tattoos, eine der wohl am häufigsten angewandten Tattoo-Techniken, für die Ewigkeit. Die Wahl des Motives und der gewünschten Körperpartie sollte von daher stets gut überlegt sein. Beim Permanent-Tattoo wird eine Transferfolie verwendet, um das Motiv aufzubringen, oder freihand gestochen.

Mittels einer Tätowiermaschine wird dabei nur wenige zehntel Millimeter tief in die Haut gestochen und Farbe in die mittleren Hautschichten(Dermis/Lederhaut) eingebracht. In diesen Hautschichten kann die Farbe nicht mehr vom Körper abgebaut werden und bleibt somit ein Leben lang erhalten. Erst wenn alle Konturen gestochen sind, geht es ans ausmalen und schattieren der Flächen.

Aufwendigere und größere Motive bedürfen mehrere Sitzungen. Je nach gewünschter Körperstelle können mehr oder weniger Schmerzen entstehen, was bei jedem Menschen stark variiert.

Nach Abschluss der Tätowierarbeit wird das Tattoo  gesäubert, und  mit einer Heilsalbe versehen und  verbunden. Besonders in den darauf folgenden Tagen ist eine besondere Pflege des Tattoos wichtig und entscheidend für das künftige Erscheinungsbild des Motives.

Permanent-Makeup

Ein Permanent Makeup ist nichts anderes, als ein Permanent-Tattoo. Hier wird das tägliche Makeup auf die Haut tätowiert. Mit Hilfe von Lokalanästhetika einer Betäubungscreme, wird dabei die gewünschte Stelle im Gesicht betäubt. Mit Hilfe eines Pinsels wird das spätere Makeup aufgezeichnet und erst nach Zustimmung des Kunden eintätowiert.

Airbrush-Tattoo

Bei einem Airbrush-Tattoo wird mittels einer Airbrushpistole und Druckluft ein feinporiger Farbnebel erzeugt und auf die Haut gebracht. Mit dieser Tattoo-Technik lassen sich besonders faszinierende Farbverläufe auf die Haut bringen.

Einige Künstler haben sich inzwischen diese Tattoo-Technik zu Nutze gemacht, um eindrucksvolle Tattoos und Motive zu erschaffen. Hierfür wird eine handelsübliche Airbrushpistole mit spezieller Farbe bestückt, die hautverträglich ist. Es gibt verschiedene Möglichkeiten das gewünschte Motiv auf die Haut zu bringen. Entweder erstellt der Künstler eine Schablone, die auf die Hautoberfläche aufgelegt, fixiert und besprüht wird, oder er versucht es freihand.

Um besonders schöne Farbverläufe zu erzielen werden die Farbschichten nacheinander auf die Haut aufgebracht. Wichtig ist hier Geduld, da zwischen den verschiedenen Farbgängen Trocknungszeit notwendig ist,  um ein unerwünschtes vermischen der Farben zu vermeiden.

Abschließend kann das fertige Tattoo mit einem feinen Puder (z.B. Babypuder) fixiert werden.

Henna-Tattoo

Der Ursprung des Henna-Tattoos stammt aus Indien, wo es traditionsbewusst als Mendis bei feierlichen Anlässen von vielen Frauen aufgetragen wird. Aus den Blättern des Hennastrauches wird das Hennapulver gewonnen. Dieses Pulver färbt nicht direkt, sondern muss zunächst mit Wasser angerührt werden. Henna-Tattoo Paste gibt es auch schon fertig in einer Tube zu kaufen.

Mit Hilfe eines feinen Pinsels oder Stäbchens wird die Hennapaste für das Henna-Tattoo auf die gewünschte Hautstelle aufgetragen, die zuvor gründlich gereinigt und evtl. mit Olivenöl abgetupft wurde. Das Öl bewirkt, dass das Henna besser von der Haut aufgenommen wird. Nach ca. 3-8 Stunden hat die Haut das Henna aufgenommen.

Der Färbungsprozess entsteht durch eine Art der Gärung, da das Henna mit Hilfe von Bakterien und der eiweißhaltigen Haut eine chemische Verbindung eingeht. Farblich bunte Tattoos sind nicht möglich. Standardmäßig ist ein Henna-Tattoo in Orange bis Braun gehalten, auch Schwarz ist möglich, jedoch nicht sonderlich gesund, da es PPD enthält, was nach neuesten Erkenntnissen Krebs verursachen kann.

Die Haltbarkeit des fertigen Tattoos kann bis zu 6 Wochen betragen. Meist verblassen Henna-Tattoos jedoch schon nach wenigem Wasserkontakt nach ein paar Tagen.

Sonnen-Tattoo

Ein Sonnen-Tattoo wird mittels einem Sunblocker oder einer lichtundurchlässigen Folie ein Motiv auf die Haut gebracht. Die natürliche Sonne oder auch Solarium bräunt die Haut, während dort wo das Motiv aufgebracht wurde, die Haut hell bleibt.

Den Sonnen-Tattoo Effekt kennen Sie auch, wenn Sie mit einem T-Shirt in die Sonne gehen. Die Arme werden braun, der Rest bleibt hell bzw. weiss.

Tattoo-Stifte

Eine sehr neue Technik für sind Tattoo-Stifte, die dermatologisch getestet wurden. Es gibt sie in unterschiedlichen Farben. Sie liegen gut in der Hand, somit die Nutzung einer Schablone kaum erforderlich ist. Die Haut wird vorher gereinigt, damit sie fettfrei ist.

Die Haltbarkeit dieser temporären Tattoos beträgt einige Tage, je nachdem wie oft man die Stelle in der Zeit dem Wasser aussetzt, da sie nach und nach verblasst.

Klebefolien-Tattoo

Bei einem Klebefolien-Tattoo wird ein hautverträglicher Kleber verwendet, auf dem sich eine Folie mit dem gewünschten Motiv befindet. Zum Auftragen eines Klebefolien-Tattoos auf die Haut, Finger- oder Zehennägel muss lediglich die entsprechende Stelle gereinigt werden. Danach zieht man die Schutzfolie des Klebe-Tattoos ab, befeuchtet es mit etwas warmem Wasser, und drückt es auf die gewünschte Stelle auf. Nach kurzer Zeit lässt sich das Trägerpapier des Klebe-Tattoos entfernen und das Motiv klebt nach kurzer Trocknungszeit auf der Haut. Möchte man es wieder entfernen, genügt eine gründliche Reinigung mit Seife, um das Klebefolien-Tattoo rückstandslos zu entfernen.

Tattoo-Strümpfe

Tattoo-Strümpfe sind ein relativ neues Tattoo-Phänomen, auch bekannt unter Tattoo-Sleeves. Ähnlich einer Damenstrumpfhose wird der Stoff mit verschiedenen Motiven bedruckt und lässt sich einfach über den Arm ziehen.

Die Vorteile liegen der Tattoo-Strümpfe liegen auf der Hand. Tattoo-Sleeves sind kostengünstig, auswechselbar und schmerzfrei.